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Bands 2017

Der Ringer

Wenn ein Song namens “Glücklich” auf einem Label erscheint, das sich “Euphorie” nennt, erwartet man nicht unbedingt die melancholischen Zwischentöne, die Der Ringer von sich gibt. Dies kann einen nur zu der Annahme führen, dass resignierter Sarkasmus mit im Spiel sein muss, wenn “Gefühle sind so schön!” ins Mikro geschluchzt wird. Das ist Hamburger Pop heute von Millenials, die irgendwo zwischen Identität und Digitalisierung oszillieren.

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Heinz Ratz

War der eigentlich schonmal auf der Waldeck? (Ja, war er!) Mit bissig-genialen Texten trifft der rauchstimmige Liedermacher ins anarchistische Schwarze und sämtliche Nägel auf den Kopf.

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Fewsel

Fewsel. Was ist denn das bitteschön für ein Name? Few – nur wenige? Mit Dieselantrieb? Oder gar doch was Alkoholisches? Ja fast. Apokalyptischer Stoner Sludge, im Video brennt irgendwas, fein! Das Freakquenz besinnt sich wieder auf seine Wurzeln der Drebberschen Scheune und präsentiert die Nachwuchs-Kyuss aus Wiesbaden. Verstärker auf 11, bitte!

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Spliff Uppercut

Wie wär’s denn mal mit ein bisschen Nu Metal-Crossover? Das Genre haben wir auf dem Waldeck Freakquenz noch nicht hinreichend bedient. Wenn ihr Limp Bizkit-nostalgisch seid und hardcore rumhüpfen wollt, holt die Cappys raus und dreht euch zu (oder einen) Spliff Uppercut.

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Red Hill

Wir legen ja wert auf saisonale, regionale und gesunde musikalische Unterhaltung. Red Hill sind sozusagen die Timber Timbre des Hunsrücks. Atmosphärisch transportieren sie einen in eine verrauchte Bluesbar irgendwo in einer amerikanischen Kleinstadt, wo Staubteufel über die leeren Straßen wehen.

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Schwech & Pefel

Die Eyes Wide Shut-Ästhetik dieses Hamburger Pop-Trios lenkt viel zu sehr vom nackten und irgendwie ehrlich wirkenden Storytelling ab. Wortgewandt windet sich Kreativkopf Felix durch deutsche Texte, die sich ins Langzeitgedächtnis bohren.

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Blackberries

Nein, das ist keine H&M-Werbekampagne für den neuen Sommerlook, sondern vier rein zufällig sehr gut aussehende junge Männer, die musikalisch einer Zeit hinterhertrauern, in der sie noch nicht mal geboren waren. Neo-Psychedelisches Träumen von exotischen Ländern und Bewusstseinszuständen lässt einen schon bald neue Muster in ihren Flowerprint-Hemden erkennen wollen.

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John Monday

Wenn sie den Soundtrack zu Pulp Fiction nochmal neu schreiben könnten, würden sie’s tun. Im Galopp rockend trampelt die Hamburger Kavallerie alles platt, was sich ihr in den Weg stellt.

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Wankers

„Was gab es früher für großartige Musik.“ das ist wohl die Erkenntnis die man macht, wenn man sich auf dem Musikmarkt heut zu Tage mal umhört. Entweder wird der Musik Geschmack der breiten Masse immer eintöniger oder die Arbeit der Musiklobby immer erfolgreicher, wenn es darum geht uns ihren Einheitsbrei aufs Ohr zu drücken.  Dass es aber auch noch anders geht beweisen die fünf Ausnahmehessen der Hard Rock Band „Wankers“. Schon am Namen wird klar: Die Jungs machen keine Musik, um jedem zu gefallen, sondern aus Leidenschaft. Eben guten alten Rock mit der nötigen „fuck you“ Attitude. Von sich selbst sagen sie: „Nett sind wir überall, nur nicht auf der Bühne.“

Ihr Wanker Rock ist Energie pur und wer erst mal in den Genuss des gitarrenlastigen, Power-Riff Sounds mit den rauchig schweren Vocals gekommen ist, kommt nur schwer wieder davon los.

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Bischler

Episch bischelt sich der Singer/Songwriter Berge hinauf und wieder herunter. Akustikgitarre, Streicher, Pathos, Melancholie, the works. Manchmal brauchts halt nicht viele Worte. Guckt mal lieber hier:

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Orbinaut

 
Orbinaut nimmt den Zuhörer mit auf eine Klangreise in ein Universum, das sich irgendwo zwischen Elektronica, Psychedelic Rock und Videospiel-Soundtrack verorten lässt. Den Weg dorthin weisen treibende Beats, analoge Synthesizer, sphärische Gitarrenklänge und hin und wieder Samples von Tonaufnahmen der NASA. Das Projekt wird live umgesetzt von drei experimentier- und improvisier-freudigen Multi-Instrumentalisten aus Hamburg. Auf das Publikum wartet eine Bandbreite von Sounds, die sich erstreckt von träumerisch über verspielt bis hin zu absolut tanzbar.
 
 
 


La Poche à trou

Der Linguist runzelte die Stirn. La Poche à trou? Das war ein Fehler, eine grammatische Ambiguität. Sicherlich waren die keine echten Franzosen…Und doch.

Das Trio aus Frankreich und d’Allemagne macht eine Mischung aus französischen Chansons, Swing, Fox und Musette.

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